Inside RK
Zollabwicklung
mit Weitblick
Import, Export,
Außenhandel –
und mittendrin
Martin.
Zollabwicklung klingt nach Formularen, Paragrafen und grauen Aktenstapeln. In Wirklichkeit steckt dahinter aber einer der wichtigsten Knotenpunkte im gesamten Lieferprozess. Wenn eine Sendung pünktlich beim Kunden landet, wenn die Dokumente stimmen, dann hat vorher ein ganzes Team sehr genau hingeschaut. Bei REINHOLD KELLER in Kleinheubach ist das Martins Welt. Und wer ihn kennt, weiß, dass hinter seinem ruhigen Auftreten jemand steckt, dem kaum etwas entgeht.
Vom Einkauf in den Zoll
Martin hat nicht von Anfang an mit Zollanmeldungen und HS-Codes gearbeitet. Seine Ausbildung war klassisch als Industriekaufmann, danach folgten über 30 Jahre im weltweiten Import von Floristik- und Dekorartikeln. Der Einkauf war sein Zuhause, bis der Zoll „einfach“ dazukam. „Learning by doing“, sagt er, und meint das ganz wörtlich. Bewilligungen, Zollprozesse, internationale Vorschriften, Martin hat sich das Wissen Schritt für Schritt selbst erarbeitet und schließlich bei seiner vorherigen Firma die Zollabteilung geleitet.
Als bei REINHOLD KELLER die richtige Stelle ausgeschrieben war, hat er nicht lange gezögert. Seit acht Jahren ist er nun Teil des #TEAMRK und was ihn bis heute hält, ist das Umfeld: selbständiges Arbeiten, eine gute interne Struktur und Aufgaben, die immer wieder neu gedacht werden müssen. „Das motiviert einfach“, sagt er.
„Hier ist immer was geboten."
Gleich der erste große Auftrag von Martin bei RK war ein Export nach Pakistan mit Akkreditiv-Abwicklung. „Ich wurde direkt ins kalte Wasser geworfen“, sagt er und lacht. Heute gehört so ein Projekt zur Routine, aber die Komplexität dahinter ist geblieben.
Was die wenigsten sehen? Bevor eine Sendung das Lager verlässt, laufen im Zoll-Team viele Fäden zusammen. Projektvorbereitung, Zollanmeldungen und Dokumentenerstellung gehören ebenso zu seinem Alltag wie der tägliche Kontakt mit Kunden, Speditionen und Zolldienstleistern. „Hier ist immer was geboten“, schmunzelt er. Von der Disposition über den Einkauf bis zur Buchhaltung ist das Zoll-Team – bestehend aus Martin, Antje und Anna-Lisa – mit fast allen Abteilungen im täglichen Austausch. Und am Ende der Kette sorgen sie dafür, dass alles stimmt, bevor die Ware rausgeht.
„Problemlösung“, sagt Martin direkt, wenn man ihn fragt, was seinen Job am besten beschreibt. Und man merkt, dass ihm genau das Spaß macht.
„JE FRÜHER WIR EINGEBUNDEN WERDEN, DESTO BESSER.“
Jedes Land hat seine eigenen Spielregeln im Außenhandel und Martin kennt sie. Aber nicht nur die offiziellen. Auch die, die Kunden mitbringen, mit eigenen Anforderungen, eigenen Erwartungen und eigenen Wünschen. Diese Komplexität ist sein Alltag und er navigiert sie am liebsten von Anfang an. „Je früher wir eingebunden werden, desto besser“, so Martin.
Er sagt, was er denkt und das schätzen die Kollegen an ihm. „Manchmal bin ich vielleicht zu gutmütig„, reflektiert er sich mit einem Schmunzeln. „Aber wenn es drauf ankommt, bin ich auch hartnäckig und direkt.“ Beides braucht man in der internationalen Logistik.
„ZÖLLE ZAHLT AM ENDE DER ENDVERBAUCHER.“
Zoll ist kein Selbstzweck. Wer wirklich versteht, wie Zölle funktionieren, weiß auch, warum eine korrekte Zollabwicklung so wichtig ist. „Zölle zahlt am Ende der Endverbraucher“, sagt Martin und das ist für ihn kein abstrakter Gedanke, sondern gelebter Alltag. Deshalb braucht es hier nicht nur Fachwissen, sondern auch ein echtes Gespür für die Produkte, ihre Herkunft und ihre korrekte Einordnung ins Zolltarifschema. Das wächst mit den Jahren. Und dieses Gespür macht am Ende den Unterschied für die Kunden. Abholtermine werden eingehalten, die Einfuhrverzollung läuft reibungslos und böse Überraschungen bleiben aus.
Hier läuft nichts dem Zufall
Wie sieht Zollabwicklung im Alltag wirklich aus? Martin gibt Einblicke in seine Arbeit bei REINHOLD KELLER, erklärt, worauf es im internationalen Außenhandel ankommt und warum der Zoll weit mehr ist als Formulare und Paragrafen.
„Nach Feierabend brauche ich den Ausgleich."
Ob auf dem Fahrrad, beim Wandern, beim Nordic Walking oder auf einem Städtetrip, Martin sucht den Ausgleich und findet ihn. Mit 60 Jahren weiß er, was ihm guttut. Und wenn er abends mit einem Krimi auf dem Sofa landet, ist ihm das genauso recht.
Seit zwei Jahren ist er außerdem stolzer Opa und diese neue Rolle macht ihn sichtlich glücklich. „Das ist noch mal eine ganz andere Nummer“, sagt er. Was all das verbindet, ist ein Mensch, der weiß, was ihm wichtig ist. Diese Klarheit bringt er auch in seinen Arbeitsalltag mit und die spürt man, wenn er mitten im Trubel des Tagesgeschäfts einfach einen kühlen Kopf behält.
Was eine gute Zollabteilung wirklich leistet.
Eine funktionierende Zollabwicklung ist kein nettes Extra, sie ist ein echter Wettbewerbsvorteil. Ein falsch klassifizierter HS-Code, ein fehlender Ursprungsnachweis oder eine verspätete Zollanmeldung können Sendungen aufhalten und Kosten verursachen.
Bei REINHOLD KELLER sitzt die Expertise dafür inhouse, mit einem eingespielten Team, das weiß, worauf es ankommt. Martin und sein Team koordinieren die vielen Schnittstellen im Hintergrund, behalten den Überblick und sorgen dafür, dass die Ware ankommt, wo sie hingehört. Wer das von außen betrachtet, merkt davon meist nichts. Und genau so soll es auch sein.