Inside RK
Pläne montieren
keine Möbel
Vor Ort zählt
der richtige Blick
Die Möbel sind fertig, auf dem Papier ist alles geklärt und trotzdem hält die Baustelle manchmal noch eine Überraschung bereit. Ein paar Millimeter können reichen und aus einem scheinbar einfachen Handgriff wird plötzlich eine neue Herausforderung.
Volker kennt solche Situationen ziemlich gut. Seit fast 30 Jahren arbeitet der 51-Jährige für REINHOLD KELLER als Monteur im Innenausbau. In dieser langen Zeit hat er gelernt, wie wichtig eine gute Vorbereitung ist und dass man vor Ort manchmal auch spontan reagieren muss.
Die Baustelle gibt den Takt vor
Bevor es beim Kunden überhaupt losgeht, stimmt sich Volker mit der Projektleitung ab. Offene Punkte, Besonderheiten bei einzelnen Bauteilen und der geplante Ablauf werden vorab besprochen. Bei technischen Fragen kommen die Kollegen aus der Konstruktion dazu. Je mehr im Vorfeld geklärt ist, desto weniger muss später nachgebessert werden.
Mal passt ein Maß nicht ganz oder ein Anschluss sitztanders als erwartet. Volker weiß schnell, was sich direkt lösen lässt und wo noch einmal Rücksprache nötig ist. Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Improvisationstalent gehören für ihn genauso zum Beruf wie handwerkliches Können. „Wenn am Ende alles steht und ich das fertige Ergebnis vor mir sehe, ist das schon ein gutes Gefühl“, bestätigt er.
Volkers Weg ins #TEAMRK
Nach seinem Abitur 1994 und 15 Monaten Zivildienst zog es Volker ins Schreinerhandwerk. Seine Ausbildung hatte er bereits bei einem Betrieb in der Region begonnen, als der dortige Schreinermeister kündigte und sich für ihn plötzlich eine neue Tür öffnete.
Über die Berufsschule in Miltenberg entstand der Kontakt zu REINHOLD KELLER. Volker wechselte nach Kleinheubach, setzte dort seine Ausbildung fort und blieb. Was damals eher zufällig begann, hält inzwischen seit 1997.
Direkt nach der Ausbildung ging es für ihn auf Montage. Das kam ihm entgegen. „Ich wollte selbstständig arbeiten und gleichzeitig etwas von der Welt sehen“, sagt Volker. In den folgenden Jahren führten ihn die Innenausbauprojekte bei RK quer durch Europa.
WOCHE FÜR WOCHE UNTERWEGS
Wo es in der kommenden Woche hingeht, entscheidet sich für Volker häufig erst ein paar Tage vorher. Meist erfahren unsere Monteure mittwochs, auf welchem Projekt sie am Montag starten.
Mal ist Volker nur einen Tag unterwegs, mal zwei oder drei. Bei umfangreicheren Einsätzen bleibt er meist die ganze Woche vor Ort. „Flexibel muss man auf jeden Fall sein“, erklärt er. Nach all den Jahren ist dieser Rhythmus für ihn längst vertraut.
Der Tag beginnt bei ihm gegen 7 Uhr mit dem Frühstück. Anschließend bespricht das Team die Aufgaben und Besonderheiten des Tages, bevor die Arbeit startet. Neben Werkzeug und Möbeln spielt auch der Kontakt zum Kunden eine wichtige Rolle. „Wenn das Miteinander passt, macht das auf der Baustelle vieles einfacher“, sagt Volker.
PROJEKTE, DIE GEBLIEBEN SIND
Nach so vielen Jahren und unzähligen Baustellen fällt es Volker schwer, einen einzelnen Einsatz herauszupicken. An ein Projekt in Lissabon erinnert er sich aber bis heute gerne. „Das war schon eine richtig schöne Baustelle. Teilweise hat es sich fast wie Urlaub angefühlt“, sagt er mit einem Schmunzeln.
Im Kopf geblieben sind ihm auch andere Einsätze. Große Restaurantprojekte in europäischen Metropolen gehören genauso dazu wie die EXPO 2000. An diese Zeit erinnert sich Volker auch deshalb noch gut, weil damals für die Projekte der erste Laser bei RK angeschafft wurde. Hinzu kommen Einsätze am Frankfurter Flughafen und viele weitere Orte auf dem europäischen Kontinent. Für Volker sind damit über die Jahre nicht nur zahlreiche Innenausbauprojekte zusammengekommen, sondern auch jede Menge Erinnerungen.
Ein Job, der zu ihm passt
Lange Tage, wechselnde Einsatzorte und immer wieder neue Situationen gehören zum Arbeitsalltag. Gerade die Eigenständigkeit und die Abwechslung machen seinen Beruf aus. Und am Ende sieht er unmittelbar, was aus der eigenen Arbeit geworden ist.
Mit den Jahren hat sich trotzdem etwas verändert. Seit seine Tochter auf der Welt ist, versucht Volker, längere Auslandseinsätze möglichst zu vermeiden.
Wenn es die Auftragslage und das Stundenkonto zulassen, freut er sich über einen Stundenausgleich und ein paar zusätzliche Tage zu Hause. Die gehören dann der Familie oder, wenn es ihn doch rauszieht, dem Mountainbike.
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Was für Volker zählt
Dass Volker REINHOLD KELLER so lange treu geblieben ist, hat für ihn viel mit dem Miteinander zu tun. „Man kennt sich einfach und weiß, was man aneinander hat“, bestätigt er. Diese familiäre Atmosphäre schätzt er bis heute.
Nach fast drei Jahrzehnten warten trotzdem immer wieder neue Projekte, neue Orte und neue Kollegen, mit denen Volker gemeinsam anpackt. Und wahrscheinlich wartet auch die eine oder andere Situation auf ihn, die so auf keinem Plan gestanden hat.